Ulli Huse:
Tolkemit

Der West-Berlin-Roman „Tolkemit“ erscheint am 12. Januar 2026. Er spielt 1975. Drei Studentinnen aus dem niedersächsischen Göttingen wollen in der geteilten Stadt den Abschluss ihres ersten Semesters feiern.
Doro, Grit und Rike kommen in einer Kreuzberger Studierenden-WG unter und treffen dort auf Nik Tolkemit, einen der Literatur verfallenen jungen Mann, der ihnen mit seinem Verhalten Rätsel aufgibt.
Alle drei Frauen versuchen, die Schutzmauer dieses Einzelgängers zu durchbrechen, und jede macht dabei eigene, verstörende Erfahrungen. Am Abend vor ihrer Rückreise nach Göttingen verändert ein Zwischenfall die komplizierte Konstellation und führt zu einer überraschenden Entscheidung.
Gut entwickelte Figuren und lebensnahe Dialoge ziehen den Leser in die spannende, multiperspektivisch erzählte Geschichte und treiben die Handlung temporeich voran. Die drei Studentinnen erleben die Stadt im winterlich kalten Februar, hadern mit dem Wahnsinn der Mauer, erleben hautnah die politischen Spannungen und können kaum genug bekommen vom umfassenden kulturellen Angebot.
Die Leserinnen und Leser sitzen mit Doro, Grit und Rike in der U-Bahn, ziehen mit den Dreien um die Häuser und bekommen einen lebendigen Eindruck vom West-Berliner Alltag der 1970er-Jahre. Und wie die Studentinnen aus Göttingen fragen sie sich, was eigentlich los ist mit Tolkemit, diesem faszinierenden Typ in dieser irren Stadt. Ulli Huse bringt uns mit seinem genau beobachteten Roman die Stimmung des geteilten Berlin noch einmal ganz nah.
Über den Autor: Ulli Huse hat in Göttingen Germanistik, Politik und Pädagogik studiert und war fast 20 Jahre als Lektor/Cheflektor in verschiedenen deutschen Publikumsverlagen tätig (u. a. bei S. Fischer und Harenberg). Zum Sommersemester 2003 wurde er an die Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart berufen. Dort lehrte er bis 2021 Verlagswirtschaft (Buch) im Studiengang Mediapublishing. Er ist verheiratet, Vater einer Tochter und lebt in Stuttgart. Sein erster (historischer Familien-)Roman »Osterende« erschien 2024 unter dem Pseudonym Ulli Flessel ebenfalls im Duckdalben Verlag.
ISBN 978-3-947351-14-5
144 Seiten, Format: 13,0 x 19,5 cm,
Hardcover, Fadenheftung, Preis: 20 €
https://buchhandel.de/buch/Tolkemit-9783947351145
Historischer Otterndorf-Roman im Duckdalben Verlag
Im Januar 2024 ist „Osterende“ erschienen, der erste Roman des Autors Ulli Flessel.

Spätsommer 1939: Der heraufziehende Krieg wirft seine Schatten auf Deutschland. Höchst unterschiedliche Erfahrungen bestimmen das Leben der Rebuscheits in Westpreußen und der Gerckens an der Niederelbe. Zwölf Jahre später verbindet eine Hochzeit die beiden Familien miteinander. Doch zerstörte Hoffnungen und verdrängte Schuldgefühle lassen ein fröhliches Familienfest zum Ort der Abrechnung mit der eigenen Vergangenheit werden.
Ulli Flessel ist das Pseudonym eines ehemaligen Lektors und Hochschullehrers. Während seiner Zeit in verschiedenen deutschen Publikumsverlagen hat er dazu beigetragen, viele Manuskripte druckreif zu machen – darunter auch erfolgreiche Bestseller. Mit „Osterende“ legt er seinen ersten eigenen Roman vor, dessen Handlung an Orten spielt, mit denen er durch seine Familiengeschichte persönlich verbunden ist.
ISBN 978-3-947351-13-8
304 Seiten, Format: 12,5 x 19,0 cm, Paperback, Preis: 18 €
https://www.buchhandel.de/buch/Osterende-9783947351138

